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07.08.2007
RUDOLF HEß AKTIONSWOCHEN BERLIN BRANDENBURG UND SACHSEN
Einsam ist man in Gefangenschaft. Die karge Wand bei jedem Erwachen, die ständig gleichen Gesichter, die Einöde des Tagesablaufes. Das Leben gleicht einem Uhrwerk, dessen bloße Existenz darauf abzielt abzulaufen - abzulaufen um das Schweigen zu wahren. Wie groß muß die Schuld der Internationalisten vor den Völkern sein, daß sie den 93 Jährigen Rudolf Heß, nach fast einen halben Jahrhundert Kerkerhaft, ermordeten.
Dank der bewundernswerte Haltung des großen Friedensfligers, wurde diese Haft zu einer flammenden Anklage gegen Heuchelei, Erbärmlichkeit und Niedertracht eines uns fremden Systems. Sein 46 Jahre währenden Opfergang, den er mit einer unbeugsamen Willenskraft und einer unerschütterlichen Treue zur Idee ertrug, hat Rudolf Heß zu einer mythischen Gestalt gemacht. Sein Leid, seine Opferbereitschaft, seine vorbildhafte Treue geben uns die Kraft, die Fahne aufzunehmen und Opfer, Leid und Verfolgung zu ertragen, die gegenüber dem Schicksal des letzten Gefangenen von Spandau verblassen.
Weil Rudolf Heß schweigen musste, erhallt unser Schrei nach Gerechtigkeit, nach Wahrheit und Freiheit. Handeln wir ebenso treu und ehrenhaft nach den Vorbild des großen Friedensfligers und machen die Rudolf Heß Aktionswochen zu einem leuchtenden Zeichen, welches die Feinde der Völker erblinden läßt.
„Ich bin auf das Volk, das ihn hervorbrachte, und auf ihn, meinen Vater stolz. Sein Opfer ist nicht umsonst erbracht worden.“
Wolf R. Heß
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